Neues Projekt: MKb 42(H)-Modell im Maßstab 1:1

Diesen Blog beginne ich mit meinem neuen Bastelkammer-Projekt, welches ich hier gerne vorstellen möchte. Ursprünglich sah mein Vorhaben in der ersten Planungsphase ziemlich überschaubar aus, entpuppt sich aber mittlerweile als doch etwas umfangreicher.

Um was geht es?

Als Modellbauer, der sich bisher mehr mechanisch-/elektronischen Projekten gewidmet hat, reizt es mich schon lange, nicht nur Dinge im kleinen Maßstab (1:35, 1:16 oder 1:6) zu bauen oder zu modifizieren, sondern auch mal etwas in seiner Originalgröße nachzuempfinden. Bisher waren es Kettenfahrzeuge, Flugzeuge, Drohnen und eine CNC-Fräse, die auf der Werkbank lagen. Nun sollte es einfach mal etwas sein, was größer war – aber ein Fahrzeug oder dgl. schied bei meinen Überlegungen aus. Denn im Januar streifte mein suchender Blick durch Zufall ein lange nicht mehr durchstöbertes Werk im Bücherregal – The German Assault Rifle 1935-1945. Neugierig blätterte ich einen Abend lang im Buch, dabei reifte die Idee zum neuen Bastelkammer-Projekt: Warum nicht mal eine historisch bedeutende Handfeuerwaffe als (Anschein)-Modell, international auch als Modelgun bekannt im Maßstab 1:1 bauen. Nach etwas Recherche im Netz wollte ich zunächst kleine Brötchen backen und es langsam angehen lassen – vom kompletten Selbstbau verabschiedete ich mich fürs Erste und entschied mich für einen (Um)bau auf Grundlage eines bereits existierenden Modells.

Konkret: Ich habe nun vor, mit Hobbybordmitteln der Modellbauwerkstatt den Airsoft-Nachbau des legendären Sturmgewehrs 44 (Stgw. 44) vom chinesischen Hersteller AGM  in das Vorgängermodell, den  Maschinenkarabiner MKb42(H) als 1:1-Modell zu verwandeln.MKb42(H)

Hier eine Aufnahme eines der noch wenigen existierenden MKb42(H)-Originale.

Nur um möglich Einwände in Bezug auf Handfeuerwaffen gleich zu behandeln: Da wir in der Bundesrepublik leben, und hier alles in Bezug auf Waffen und damit auch sog. Anschein-Waffen genauestens vom Gesetzgeber geregelt ist, baue ich selbstverständlich ein nicht-schussfähiges 1:1-Modell. D.h. eine Schussfunktion (ob nun echt, Salut, Softair oder PFC) wird es im Modell nicht geben – nur falls es hierzu Fragen oder Anmerkungen geben sollte. Es geht einzig um den Anschein!

Neben dem Aspekt der möglichst vorbildgetreuen Nachbildung geht es mir bei diesem Vorhaben auch darum, bisher noch nie oder wenig genutzte Fertigungsverfahren zu erkunden und dabei (besser) kennen zu lernen. Insbesondere die Urmodell-Erstellung (3D-Druck, CNC-Fräsen), den DIY-Aluminium-Guss und das Punktschweißen möchte ich ausprobieren.

Horrido und stay tuned

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