MKb42(H)-Modell: Fachliteratur

Handrich Buch

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Lesen bildet – so hört und ließt man immer, daher konnte ich am Standard-Werk Sturmgewehr 44 von Dieter Handrich auch nicht vorbei. Es ist zwar schon etwas älter – von 2008 – und im konventionellen Buchhandel nicht mehr so leicht zu bekommen. Daher bin ich besonders froh, dass ich noch ein verschweißtes Exemplar zu einem vernünftigen Preis ergattern konnte.

Heute nun war es in der Post und was soll ich sagen?

Es wiegt knapp drei Kilogramm und birgt auf knapp 800 Seiten, nach einer ersten Durchsicht, wirklich Unmengen an Informationen zur Entstehungsgeschichte des Stgw. 44 – d.h. seiner Vorgänger (MKb42(H) & (W), MP 43 und Nachfolger (Gerät 06, Stgw. 45).

Beim Durchblättern bin ich bei einem sehr interessanten MKb42(H)-Modell hängen geblieben – dem aufschießenden Prototypen des MKb42 (H):

Aus "Sturmgewehr 44, Dieter Handrich": früher Prototyp des aufschießenden MKb(43)H - gut zu erkennen ist die gefräste Griffbaugruppe und der kürzere Gehäuse-Durchbruch ohne die L-förmige Sicherheitsrast für den Spannhebel. Das ähnelt schon sehr dem Sturmgewehr 44.

Aus „Sturmgewehr 44, Dieter Handrich“: früher Prototyp des MKb(43)H – gut zu erkennen ist die gefräste Griffbaugruppe und der kürzere Gehäuse-Durchbruch ohne die L-förmige Sicherheitsrast für den Spannhebel. Das ähnelt schon sehr dem Sturmgewehr 44.

Auffälligste Besonderheit bei der Variante ist die vom MKb42(H) abweichende Griffbaugruppe, die deutlich abgerückter vom Magazinschacht und aus dem vollen Material gefräst ist. In der Form ähnelt sie schon der aus Blech geprägten Griffbaugruppe des Stgw. 44.

Nun überlege ich ernsthaft, nicht auch diese wirklich besondere Griffbaugruppe für die Adaption am AGM Stgw. 44 zu entwerfen. Sie ließe sich vermutlich ohne große Probleme im aktuellen Setup (Gearbox) einsetzen.

Bei dieser MKb42(H)-Variante fällt zudem auf, dass der Ladehebel und die entsprechende Aussparung am Gehäuse schon dem Design des Stgw. 44 entspricht – die Rasten fehlen gänzlich. Aus Modifikationsgesichtspunkten ein weiteres Argument für eine Adaption an der AGM.

Bliebe bei der Griffbaugruppe noch zu überlegen, wie das Bauteil am Ende hergestellt werden soll. Denkbar wäre ein Alu-Guß-Teil. Dann würde ich das Urmodell z.B. aus PS-Einzel-Platten fräsen und diese Ur-Muster quasi als Schichtmodell zusammenkleben. Oder die weniger aufwändige Methode des 3D-Drucks wählen, welcher aber vermutlich kostenintensiver wäre. Zudem müsste ich die Oberfläche des Urmodells ggf. noch nachbearbeiten, zumindest wenn ich im günstigen FDM-Verfahren drucken lassen würde.

Soweit für heute.

Horrido und stay tuned.

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