Inmarsat-Antenne: Halterung und Wetterschutz für LPDA-Platinenantenne (Teil 3)

Nach entsprechenden Überlegungen und Skizzen habe ich mir vorgenommen, die recht dünne obere Radome-Wandung (1,2mm) durch parallele Verstärkungsstreben mechanisch fester zu machen – dadurch wird dieser „Deckel“ in etwa einem „Deckel“ aus 3mm Material entsprechen.

Zur konstruktiven Auslegung habe ich in diesem Konstruktionsgrundlagen-Tutorium zur Auslegung von Kunststoffteilen hilfreiche Tipps gefunden. Den dort gemachten Ratschlägen folgend (S.29&30) habe ich den Rippenquerschnitt an der Wurzel mit 0,75mm dimensioniert, die berechnete Rippenhöhe (H) beträgt 4,5mm. Die „Decke“ des oberen Radomes wird mit sieben parallel positionierten Rippen verstärkt, die gleichmäßig über die Breite des Bauteils verteilt sind.

Im Inneren der oberen Hälfte habe ich zudem drei Kabelklemmen eingefügt, um das RG-174-Kabel entsprechend zu führen. Leider sind diese Klemmen von mir aber zu klein dimensioniert worden – eine ist schon gebrochen. In einer neuen Konstruktionsversion des Bauteils werde ich das entsprechend korrigieren.

Die untere Radome-Hälfte ist flacher gehalten, da sie im Gegensatz zur oberen Hälfte, keine SMA-Buchse aufnehmen muss, daher kommt die ohne Streben aus.

Hier mal die wesentlichen Druckdaten:

Material: PLA, 4043D, 1.75mm

Layerhöhe: 0,2mm

Drucktemp.: 185°

Heizbett-Temp.: 55°

Füllung: 20%

Druckgeschwindigkeit: 20mm/s

 

Hier einige Eindrücke aus der Bastelkammer zum Projekt:

Skizzen müssen sein: Konstruktive Vorüberlegungen...

Skizzen müssen sein: Konstruktive Vorüberlegungen…

CAD-Konstruktion: Radome-Oberteil, Innenansicht.

CAD-Konstruktion: Radome-Oberteil, Innenansicht.

CAD-Konstruktion: Radome-Unterteil

CAD-Konstruktion: Radome-Unterteil

CAD-Modell: Wetterschutz komplett. Radome-Oberteil in rot, Radome-Unterteil in türkis, der Rahmen ist blau.

CAD-Modell: Wetterschutz komplett. Radome-Oberteil in rot, Radome-Unterteil in türkis, der Rahmen ist blau.

Modell-Ansicht des Radome-Oberteils in Cura. Der Dichtungsrand wird im Druck später durch eine Stützstruktur gehalten.

Modell-Ansicht des Radome-Oberteils in Cura. Der Dichtungsrand wird im Druck später durch eine Stützstruktur gehalten.

Radome-Oberteil in der Layer-Ansicht in Cura. Die Wabenstruktur am Rand stellt die Stützstruktur für Überhänge dar.

Radome-Oberteil in der Layer-Ansicht in Cura. Die Wabenstruktur am Rand stellt die Stützstruktur für Überhänge dar.

Radome-Oberteil im Drucker. Hier sind sowohl die Rippen gut zu erkennen wie auch die entstehende wabenförmige Stützstruktur. Leider hat sich ein Bauteil-Ecke vom Druckbett gelöst. Beim nächsten Druck werde ich auf jeden Fall mit Brim drucken.

Radome-Oberteil im Drucker. Hier sind sowohl die Rippen gut zu erkennen wie auch die entstehende wabenförmige Stützstruktur.
Leider hat sich ein Bauteil-Ecke vom Druckbett gelöst. Beim nächsten Druck werde ich auf jeden Fall mit Brim drucken.

Radome-Oberteil von innen. Leider sind die Kabelklemmen zu klein konstruiert - ein Klemme ist bei der Kabelanprobe schon gebrochen. In der Bauteileüberarbeitung werde ich die Klemmen vergrößern.

Radome-Oberteil von innen. Leider sind die Kabelklemmen zu klein konstruiert – ein Klemme ist bei der Kabelanprobe schon gebrochen. In der Bauteileüberarbeitung werde ich die Klemmen vergrößern.

Radome-Oberteil (links). Gut zu erkennen sind die Verstärkungsrippen. Rechts die Platinenantenne mit Halterahmen.

Radome-Oberteil (links). Gut zu erkennen sind die Verstärkungsrippen. Rechts die Platinenantenne mit Halterahmen.

2/3 des Wetterschutzes sind fertig gedruckt. Es fehlt noch die untere Radome-Hälfte. An der linken Ecke des Radomes erkennt man die abgesenkte Kante, dies ist das Resultat der mangelnden Druckbetthaftung an der Stelle...

2/3 des Wetterschutzes sind fertig gedruckt. Es fehlt noch die untere Radome-Hälfte. An der linken Ecke des Radomes erkennt man die abgesenkte Kante, dies ist das Resultat der mangelnden Druckbetthaftung an der Stelle…

Nun werde ich die Platine bohren, die Platinenantenne innen mit RG-174 verkabeln und die SMA-Buchse verlöten. Anschließend gilt es Dichtungsgummis zuzuschneiden und dann die Grundmaße für die Konstruktion von Schnapphaken zu ermitteln, um auch dieses Bauteil zu konstruieren und zu drucken.

Fertig zur Konfektionierung: Radome-Oberteil ist entgratet, SMA-Buchse montiert. Nun muss nur noch das RG-174-Koax-Kabel angelötet werden.

Fertig zur Konfektionierung: Radome-Oberteil ist entgratet, SMA-Buchse montiert. Nun muss nur noch das RG-174-Koax-Kabel angelötet werden.

 

So, nun schau ich mal, was der Druck der unteren Radome-Hälfte macht…

 

Horrido und stay tuned.

 

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