LEO-Sat-Antenne: Bau einer Lindenblad-Antenne

Aller Anfang ist schwer – so auch bei diesem Projekt.

Vor einiger Zeit bin ich durch puren Zufall auf die sogenannte Lindenblad-Antenne im Netz gestoßen. Die weiteren Recherchen habe mit zu einem Artikel aus dem QST-Magazin geführt, in dem der Bau einer sehr robust und mit handelsüblichen Materialien nachzubauenden Antenne für das 2m-Band geschildert wurde – den Artikel findet man hier.  Weitere lesenswerte Artikel über weiter Lindenblads sind dieser und jener Artikel.

Einige grundlegende Fragen, u.a. zum Material und den Mantelwellensperren (Ferrite-Kerne) zu der Antenne konnte ich dank der netten Satelliten-Welt-Foren-Mitglieder im IRC-Chat klären. Was die Material-Beschaffung besuchte ich also den Baumarkt meines Vertauens und versorgte mich mit ALuminium-Rundmaterial und einem AL-Winkel. Die nötigen Ferrite beschaffte ich bei conrad, da andere Händler schlicht nicht liefern konnten oder einfach zu teuer waren.

Ursprünglich hatte ich nicht vor, die T-Verbinder zu drucken, da ich eigentlich dachte, entsprechende Teile im Baumarkt zu finden. Doch leider konnte ich bei unterschiedlichen Märkten keine passenden Teile finden. Daher blieb mir nur die Eigen-Konstruktion und der Druck.

Ersteres ging flott von der Hand, leider zeigte sich der Druck dieser doch sehr einfachen Geometrie echte Probleme. Die ersten beiden Ausdrucke zeigten zunächst unerklärliche Verschiebungen der Layer. Das dritte Teil musste ich mitten im Druckverlauf abbrechen, da das Teil noch erheblichere Layerverschiebungen zeigte – ich hatte zur Fehlerbehebung das Teil neu auf dem Drucktisch ausgerichtet – leider machte dieser Schritt das Teil völlig unbrauchbar.

Letztlich zeigte sich, dass die Leerlaufgeschwindigkeit zu hoch war. Eine Reduzierung von 150mm/s auf 120mm/s verbesserte den Druck erheblich – nun sind vier Teile gedruckt, von dene ich nun die ersten zwei Ausdrucke mit der Feile nachbearbeiten werden, um nicht noch einmal 7h drucken zu müssen.

Ich werde nun am kommenden Wochenende versuchen, an der Antenne weiter zu arbeiten. Bis dahin hier mal die ersten Eindrücke zum Projekt aus der Bastelkammer:

CAD-Modell des konstruierten T-Verbinders für die Alu-Rohre.

CAD-Modell des konstruierten T-Verbinders für die Alu-Rohre.

Problemkind im Druck: Der T-Verbinder, hier in der ANsicht in Cura 14.09.

Problemkind im Druck: Der T-Verbinder, hier in der Ansicht in Cura 14.09.

Probleme beim Druck: Gut zu erkennen ist am links abgebildeten T-Verinder die ca. in der Mitte aufgetretene Layer-Verschiebung. Beim Teil rechts ist dieser Druckfehler nicht mehr zu finden. Die Verringerung der Leerlauf-Geschwindigkeit hat die Lösung gebracht (hoffentlich dauerhaft).

Probleme beim Druck: Gut zu erkennen ist am links abgebildeten T-Verinder die ca. in der Mitte aufgetretene Layer-Verschiebung. Beim Teil rechts ist dieser Druckfehler nicht mehr zu finden. Die Verringerung der Leerlauf-Geschwindigkeit hat die Lösung gebracht (hoffentlich dauerhaft).

Die Hardware für die Lindenblad-Antenne ist beisammen: 20mm-Aluminium-Rohre, Aluminium-Winkel, Endkappen, gedruckte T-Verinder, Ferrite-Kerne.

Die Hardware für die Lindenblad-Antenne ist beisammen: 20mm-Aluminium-Rohre, Aluminium-Winkel, Endkappen, gedruckte T-Verbinder, Ferrite-Kerne.

Soweit für heute.

Horrido und stay tuned.

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