LEO-SAT-ANTENNE: MECHANISCHER AUFBAU DER LINDENBLAD-ANTENNE IST FERTIG

Die Lindenblad-Antenne nimmt nun auch Form an. Wie schon berichtet, baue ich eine sog. AZ-Lindenblad für das 2m-Band. Entgegen der üblicherweise eingesetzten Faltdipole kommt bei meiner Antenne Aluminium-Rundrohr zum Einsatz. Die Lindenblad-Antenne selbst besteht aus vier Dipolen, die in einen imaginären horizontalen Kreis von etwa 0,3 Lambda angeordnet sind. Jeder Dipol ist um 30 Grad gegenüber der Horizontalebene geneigt (alle vier Dipole sind in dieselbe Richtung geneigt).

Das omnidirektionale Strahlungsdiagramm und die zirkulare Polarisation sind gut für einen nullstellenfreien Empfang von linearer polarisierten Signalen geeignet, die zufällig aus verschiedenen Richtungen einfallen – wie sie auch bei Satelliten auf LEO-Bahnen vorkommen können.

Konstruktiv ist basiert die Antenne auf 20mm-Aluminium-Rohr, und Alu-Winkelmaterial (40×40). Die T-Verbindungselemente habe ich entworfen und anschließend gedruckt. Die Endkappen der Rohre sind aus dem Baumarkt. Ansonsten kommen Normteile in Form von M3-Schrauben und Muttern sowie Popp-Nieten zum Einsatz.

Für den mechanischen Aufbau braucht es nicht viel Werkzeug. Eine Metallsäge, eine Feile (Hieb 3), Dreikant-Schaber, Popp-Niet-Zange, Standbohrmaschine und ein 3,2mm-Bohrer sind es eigentlich schon. Als Messmittel sollten ein Messschieber, ein Millimeter-Maß, ein Winkelmesser und eine Wasserwaage vorhanden sein.

Für das Bohren und Montieren ist ein Schraubstock zu empfehlen.

Hier mal einige Impressionen aus der Bastelkammer, die den Aufbau der Antenne zeigen:

Masthlateraung aus AL-Winkelmaterial: Die Verbindung der einzelen Teile mittels Niete.

Masthlateraung aus AL-Winkelmaterial: Die Verbindung der einzelen Teile mittels Niete.

Kabel-Buchse: Eine PL-Buchse hätte es auch getan - hatte ich aber nicht zur Hand... Statt Schrauben kommen hier Popp-Nieten zum Einsatz.

Kabel-Buchse: Eine PL-Buchse hätte es auch getan – hatte ich aber nicht zur Hand… Statt Schrauben kommen hier Popp-Nieten zum Einsatz.

Simpel: Ein kleines Stück Alu-Winkle nimmt die Koax-Buchse auf.

Simpel: Ein kleines Stück Alu-Winkle nimmt die Koax-Buchse auf.

Die beiden Dipolehalte-Arme sind am Mastwinkel mit jeweils zwei M3-Schrauben befestigt.

Die beiden Dipolehalte-Arme sind am Mastwinkel mit jeweils zwei M3-Schrauben befestigt.

In einem Durchgang behohrt: Die Bohrungen der Dipole-Rohre und der T-Verbinder macht man in einem Bohrgang, dazu sind die Rohre auf die Verbinder aufzuschieben.

In einem Durchgang behohrt: Die Bohrungen der Dipole-Rohre und der T-Verbinder macht man in einem Bohrgang, dazu sind die Rohre auf die Verbinder aufzuschieben.

Die vier Dipole sind fertig montiert.

Die vier Dipole sind fertig montiert.

Die Speisepunkte der Dipole sind mit Lötfahnen konfetkioniert. Nach dem Löten der Phasenleitungen werde ich noch Kontaktpaste an die Verscharubungen geben, um die Leitfähigkeit zu erhöhen.

Die Speisepunkte der Dipole sind mit Lötfahnen konfetkioniert. Nach dem Löten der Phasenleitungen werde ich noch Kontaktpaste an die Verscharubungen geben, um die Leitfähigkeit zu erhöhen.

Die passenden Endkappen kommen aus dem Baumarkt.

Die passenden Endkappen kommen aus dem Baumarkt.

Hilreich: Der Schraubstock, um Befestigungsbohrungen mit der Handbohrmaschine am Befestigungsarm ungehindert setzen zu können.

Hilreich: Der Schraubstock, um Befestigungsbohrungen mit der Handbohrmaschine am Befestigungsarm ungehindert setzen zu können.

Wichtig: Wasserwaage und Winkelmesser, um die 30 Grad-Neigung der Dipole einzustellen.

Wichtig: Wasserwaage und Winkelmesser, um die 30 Grad-Neigung der Dipole einzustellen.

Mechanisch fertig: Die AZ-Lindenblad Antenne, hier probehalber im Keller aufgebaut.

Mechanisch fertig: Die AZ-Lindenblad Antenne, hier probehalber im Keller aufgebaut.

Im nächsten Schritt werde ich die vier Phasenleitungen konfektionieren und anbringen sowie zwei Mastklemmen konstruieren und drucken.

Soweit von mir

Horrido und stay tuned.

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