Tamiya Hilux 4×4: Spontanes Restaurierungsprojekt eines RC Car Klassikers

Der Karosserie werde ich mit Dowanol PM zu Leibe rücken, um anschließend eine neu Farbschicht aufzubringen...

Der Tamiya Hilux…

Erste Begutachtung noch am Abend...

eine erste Begutachtung noch am Abend…

Am Wochenende ist mein Sohnemann unverhofft in den Besitz eines RC Car Klassiker gekommen, als ihm dieses Fahrzeug kurzerhand geschenkt wurde: Der Tamiya Hilux 4×4 aus den 1980iger.

Aus dem Grund habe ich mein Dragster-Projekt etwas zurückgestellt…;-)

 

Das Großartige an dem RC Car ist der überaus gute Basiszustand: Es ist fast komplett und tatsächlich unverbastelt. Optisch ist die Lackierung nicht wirklich so, wie man sie sich wünscht, aber dem kann gut entgegengewirkt werden. Dazu habe ich bereits das so hochgelobte Lackentfernungsmittel Dowanol PM bestellt, um dem Lack beizukommen (Das Mittelchen soll besser Lack entfernen und dabei schonender zum Kunststoff sein, als dies z.B. beim Einsatz von Bremsflüssigkeit der Fall ist), anschließend möchte ich das Fahrzeug in rot lackieren und mit den entsprechenden Decals versehen (die Kleebergen gibt es als Repro-Satz bei ebay). Mechanisch ist am Car (fast)alles vorhanden und auf den ersten Blick sind keine Defekte erkennbar. Leider fehlt jedoch der durchsichtige Kunststoff-Deckel für die Servo- und Akkubox, an der sowohl die hintere als auch die vordere Karosserie befestigt werden. Um den Toyota Hilux Body in Position zu bringen, werde ich nach einem erschwinglichen Ersatzteil Ausschau halten – bisher habe ich nur Angebote zu Mondpreisen entdeckt. Bis dahin wird ein noch fertig zu konstruierendes Halterungsteil, bis Ersatz gefunden ist, die Aufgabe übernehmen.

Leider ist der Hilux, bedingt durch die Blattfederung, doch recht unruhig im Fahrverhalten. Die optional nachrüstbaren Stoßdämpfer sind am Modell seinerzeit nicht montiert worden. Bei ebay habe ich aber passende Tamiya-Öl-Dämpfer zu einem noch erschwinglichen Preis erstanden – hoffentlich werden die Dämpfer  das Fahrverhalten etwas sanftmütiger gestalten…

An den vergangenen Abenden habe ich bereits begonnen am Fahrzeug zu arbeiten. Zunächst habe ich es in die großen Baugruppen zerlegt, um mir einen besseren Überblick zu verschaffen. Die verbogene Stoßstange am Heck wurde in dem Zuge gleich entlackt und wieder gerichtet….

Gut zu erkennen: Der Elektromotor ist statt mit einer Gummihülle durch eine grün bedruckte Blechkappe geschützt. Dieses improvisierte Schutzkleid passt aber sehr gut und wird daher zunächst beibehalten - bekommt aber noch eine schwarze Lackierung.

Gut zu erkennen: Der Elektromotor ist statt mit einer Gummihülle durch eine grün bedruckte Blechkappe geschützt. Dieses improvisierte Schutzkleid passt aber sehr gut und wird daher zunächst beibehalten – bekommt aber noch eine schwarze Lackierung.

Unterboden: Auch von der Unterseite macht das Modell einen guten Gesamteindruck.

Unterboden: Auch von der Unterseite macht das Modell einen guten Gesamteindruck.

Rückseite des Cars.

Rückseite des Cars.

Die Box für Servos, Empfänger und Akku: Leider fehlt der Deckel...

Die Box für Servos, Empfänger und Akku: Leider fehlt der Deckel…

Der geöffnete mechanische Fährtenregler - die Bauteile und auch die Platine machen einen guten Eindruck.

Der geöffnete mechanische Fährtenregler – die Bauteile und auch die Platine machen einen guten Eindruck.

Das Getriebe ist nur mit einer Schraube, statt mit zweien, am Rahmen befestigt. Als Ersatz wurde ein Draht verwendet.

Das Getriebe ist nur mit einer Schraube, statt mit zweien, am Rahmen befestigt. Als Ersatz wurde ein Draht verwendet.

Die Karosserie wurde seinerzeit mit reichlich Lack beschichtet.

Die Karosserie wurde seinerzeit mit reichlich Lack beschichtet.

Die vordere Karosserie von der Innenseite.

Die vordere Karosserie von der Innenseite.

Eine Befestigungsstelle der Kabinenrückwand ist abgerissen...

Eine Befestigungsstelle der Kabinenrückwand ist abgerissen…

Verbogene Stoßstange am Heck des Toyota.

Verbogene Stoßstange am Heck des Toyota.

Gerichtet und entlackt - die hintere Stoßstange.

Gerichtet und entlackt – die hintere Stoßstange. Den Stoßfänger vorne werde ich ebenfalls entlocken, damit dieser dann wieder wie im Original seinen Metall-Look bekommt.

Passende Futaba-Servos habe ich noch...

Passende Futaba-Servos habe ich noch…

Anprobe: Die noch vorhandenen Servos passen ins Car.

Anprobe: Die noch vorhandenen Servos passen ins Car.

Mit der Konstruktion des o.g. Kunststoff-Deckels habe ich ebenfalls begonnen. Ich vermute aber, dass ich dieses Bauteil in der Ursprungsform nicht drucken kann, da mein 3D-Drucker leider nicht über eine ausreichend große Druckfläche verfügt. Daher werde ich das Teil entweder in zwei Teile aufteilen müssen oder mir eine Alternative überlegen.

Der Box-Deckel entsteht als 3D-Modell mittels CAD. Als Vorlage dienen im Internet gefundene Fotos.

Der Box-Deckel entsteht als 3D-Modell mittels CAD. Als Vorlage dienen im Internet gefundene Fotos.

Zwischenstand: Vorläufiges CAD-Modell des fehlenden Kunststoffdeckels.

Zwischenstand: Vorläufiges CAD-Modell des fehlenden Kunststoffdeckels.

Das Fahrgestellt ist grob von Schmutz, Schmierfilm und Staub mittels Lösungsmittel befreit. Um alle Teile aber ordentlich reinigen zu können, werde ich um eine komplette Demontage nicht herumkommen. Da einige Metallteile schon tiefere Verunreinigungen aufweisen, werde ich das eine oder andere Teil mit dem Sandstrahl bearbeiten müssen.

Soweit für heute…

Horrido und stay tuned…

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2 Gedanken zu “Tamiya Hilux 4×4: Spontanes Restaurierungsprojekt eines RC Car Klassikers

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