Modellbau: Welrod MK II Nachbau

Technischer Modellbau ist eine meiner ganz großen Bastel-Leidenschaften. Angefangen von der Konstruktion über den Prototypenbau, der Optimierung bis hin zur Fertigung mittels unterschiedlicher Technologien macht diese Art des Modellbaus für mich spannend – besonders wenn es um den Nachbau von historischen Gerätschaften geht. Denn dann lernt man im Rahmen der nötigen Recherchen nicht nur etwas über die technische Seite von Dingen, sondern auch über die Zeit-Geschichte.

Schon seit meiner Kindheit sind die technischen Details und unterschiedlichen Konzepte von Handfeuerwaffen ein Feld, welches mich wegen seiner Diversität fesselt. Ob nun frühe Steinschloss-Gewehre, hoch anspruchsvolle und mit unter komplizierte Pistolenkonstruktionen bis hin zu Verschlusstechnologien die über das vergangene halbe Jahrhundert immer weiter verfeinert wurden – alles technische Finessen, die man entdecken kann. Dabei ist es als Modellbauer natürlich spannend auszuprobieren, ob sich diese feinmechanischen Konstruktionen nicht mit eignen Mitteln nachbauen lassen – natürlich unter strikter Einhaltung der Gesetze. Wenn man über den heimischen Tellerrand schaut, so bin ich mit diesem Hobby nicht alleine. Besonders in Japan gibt es eine größere Modellbau-Szene, die genau dies macht. In heimischen Werkstätten entstehen sogenannte Modelguns  – als nicht schussfähige Abbilder echter Waffen. Die Modellbauer setzen dabei von Pappe über Kunststoffe bis hin zu Aluminium und Messing eine ganze Bandbreite unterschiedlicher Materialien ein – die aber eines gemeinsam haben: Sie sind ungeeignet für den Bau von schussfähigen Waffen.

Vor einigen Jahren habe ich ebenfalls begonnen, mit kleineren Projekten vorbildgetreue Abbilder zu bauen. Mein STGW 42 Projekt mit unterschiedlichen Griffstücken habe ich hier ausführlich dokumentiert.

Seit dem ist viel Zeit ins Land gegangen. Über die vergangenen Monate ist bei mir dann die Idee gereift, einmal einen kompletten Nachbau anzugehen. Grundüberlegung war es, so viele Teile wie möglich zunächst als Druckobjekte herzustellen – um sowohl die Funktion als auch die Verwendbarkeit für ein Modell aus Aluminium und Messing zu prüfen.

Als Nachbau-Objekt wollte ich zunächst klein anfangen. Also entschied ich mich für ein Pistolen-Modell. Aber in Natura gibt es so viele Vorbilder. Aus meiner Sicht musste es also es etwas werden, was noch nicht so geläufig ist, um auch für spätere Betrachter interessant zu sein. Nach vielen Recherchen entschied ich mich für den Nachbau einer Welrod MK II Pistole. Das Ausschlaggebende war, dass sie wenig bekannt ist und von der Mechanik einige interessante Aspekte aufweist.

 

Es geht los

Nach einigen langen Abenden war klar, dass es zu der Pistole kaum technische Dokumentationen im Internet gibt. Dennoch konnte ich eine brauchbare Schnittzeichnung im Internet ausfindig machen. Solche eine Zeichnung war für mich eine gute Grundlage, um mit der CAD-Konstruktion der einzelnen Bauteile zu beginnen. Mehrere Wochen dauerte es, bis ich alle Teile am Rechner konstruiert hatte. Die virtuelle Montage der Einzelteile half, Maßunterschiede und Konstruktionsfehler beim Nachkonstruieren zu beheben.

Dann ging es an den Druck. Wieder brauchte es mehrere Wochen, um mit meinen beiden Druckern die einzelnen Modell-Teile aus PLA und ABS zu produzieren. Nach dem Druck wurde gefeilt und gebohrt, um die Druckteile zueinander passend zu bekommen, denn alle Teile waren nur mit geringen Toleranzen konstruiert. Die nötigen Toleranzen wollte ich in einem zweiten Schritt aus dem erstellten Prototypen-Modell ableiten, um dann die CAD-Konstruktion anzupassen und hinterher Pläne zu erstellen, damit ich die Teile aus Alu und Messing herstellen kann.

 

Hier mal ein Einblick in den derzeitigen Stand des Projekts:

 

Virtuell montiert: Das selbst konstruierte CAD-Modell.

Blick in das Innere: Dank CAD kann die Konstruktion virtuell geprüft werden.

Drehstück aus PLA.

Auch das Gehäuse ist aus PLA entstanden.

Der Auszieher ist aus PLA gedruckt.

Das Raststück ist aus ABS gedruckt.

Der Bolzen ist aus ABS gedruckt.

Bolzen und Halterast…

Die Abzuspalten aus ABS auf de Druckbett.

Stehend gedruckt: Der ABS-Verschluss.

Seitenansicht des aus ABS gedruckten Verschluss.

Verschluss von unten.

Das teilzerlegte Modell…

Voll zerlegte Modelgun aus Druckteilen (es fehlen noch einige Teile). Lediglich das Blech-Magazin ist aus einer alten japanischen Modelgun.

Draufsicht auf das montierte Modell von oben. Der Verschluss ist geschlossen.

Blick auf den Verschluss. Der gedruckte Auszieher und Bolzenkopf sind gut erkennen.

Der Verschluss ist offen. Zu erkennen ist die aus ABS gedruckte Dummy-Round.

 

Derzeit fehlen mir noch einige wenige Teile (Dämpferteilt, Abzug). Diese werde ich noch drucken. 

An dieser Stelle berichte ich dann hoffentlich bald wieder.

 

Horrido und stay tuned.

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Instandsetzung: Vintage Kyosho Motor GS-11X

Da stand der 20 Jahre alte Kyosho Ford GT 40 (Das Fahrzeug wurde 1996 erstmalig im Kyosho-Katalog aufgeführt) aus der Pure Ten Nostalgic-Serie nun schon über ein Jahr lang im Regal – unangetastet seit dem ich den Wagen zusammen mit RC-Anlage und vielen Kleinteilen für wenig Euros bei ebay erstanden hatte.  Eigentlich wollte ich das Modell wieder verkaufen, aber dann juckte es mich doch in den Fingern, denn das kleine 1,8ccm (0.1 cubic inch) Motörchen bewegte sich nicht.

Also baute ich kurz entschlossen den Motor vom Typ GS-11X fluchs aus – die drei Kreuzschrauben waren halt schnell gelöst.

Zunächst musste die Glühkerze raus, dann demontierte ich den halb herabhängenden Seilzugstarter  – die Halteschraube war offensichtlich dem Vorbesitzer abhanden gekommen. Nun konnte ich am Schwungrad drehen und die Kompression prüfen. Hurra, der Motor baute entsprechenden Druck auf und der Kolben lief in der Laufbuchse ohne merkliche Geräusche oder Zuckungen – ein gutes Zeichen. Nicht so gut hingegen war der festsitzende Vergaserdrehschieber. Von aussen war schon zu erkennen, dass der Vergaser vermutlich durch die lange Standzeit und die falsche Lagerungspräperation völlig verharzt war.

Ich ging sodann ans Werk. Von aussen reinigte ich den Motor samt Vergaser mit handelsüblichem Vergaserreiniger.

Von aussen wird der Motor mit Vergaserreiniger von Verunreinigungen befreit. Der Seilzugstarter (link im Bild) ist demontiert.

Von aussen wird der Motor mit Vergaserreiniger von Verunreinigungen befreit. Der Seilzugstarter (link im Bild) ist demontiert.

Der geschmierte Seilzugstarter ist wieder wo er hin gehört.

Der geschmierte Seilzugstarter ist wieder wo er hin gehört.

Den Vergaser löste ich von seinem Arbeitsplatz – die beiden Halteschrauben ließen sich ohne große Umstände lösen – ein beruhigendes Zeichen. Alsdann schraube ich den Vergaser auseinander, soweit es ging.

Deutlich zu erkennen: Der Vergaser ist völlig verharzt. Der Drehschieber sitzt bombenfest im Gehäuse.

Deutlich zu erkennen: Der Vergaser ist völlig verharzt. Der Drehschieber sitzt bombenfest im Gehäuse.

Der Drehschieber erwies sich als so hartnäckig, dass ich zum kleinen Bunsenbrenner greifen musste, um das Gehäuse vorsichtig zu erwärmen. Nach kurzer Zeit konnte ich dann glücklicherweise den Drehschieber mit einer Zange langsam aus dem Vergasergehäuse herausdrehen.

Vergaser: Der Drehschieber saß so fest im Vergasergehäuse, dass nur noch das Erwärmen mittels Brenner half, um die Teile zu demontieren.

Vergaser: Der Drehschieber saß so fest im Vergasergehäuse, dass nur noch das Erwärmen mittels Brenner half, um die Teile zu demontieren.

Der Vergaser ist demontiert. Die Teile zeigen deutliche Gebrauchsspuren und Verharzung. Da hilft nun noch gründliche Reinigung im Ultraschallbad.

Der Vergaser ist demontiert. Die Teile zeigen deutliche Gebrauchsspuren und Verharzung. Da hilft nun noch gründliche Reinigung im Ultraschallbad.

Die Teile sahen aber alles andere als nutzbar aus. Also ab damit ins Ultraschallbad. Nach der Tortur im 60° C heißen Wasser polierte ich die angelaufenen Flächen noch mit Schleifließ blank. Die anschließende Montage verlief ohne erhöhten Kraftaufwand sehr problemlos.

Die Vergaser-Teile im 60° C heißen Ultraschallbad...

Die Vergaser-Teile im 60° C heißen Ultraschallbad…

 

Der Blick in die vorliegende Montageanleitung half, um das Vergaser-Drehschieber-Spaltmaß einzustellen und den Motor ordnungsgemäß in das Chassis wieder einzubauen.

Done: Motor ist wieder fit für den Fahreinsatz.

Done: Motor ist wieder fit für den Fahreinsatz.

Der Kyosho GS-11X Motor ist aufgearbeitet und wartet auf den Einbau ins Pure Ten Nostalgic Chassis.

Der Kyosho GS-11X Motor ist aufgearbeitet und wartet auf den Einbau ins Pure Ten Nostalgic Chassis.

Dann kam der große Moment: Der Testlauf – der dann auch mit kleinen Starthilfe-Kniffen erfolgreich verlief.

Der Motor sprang an und lief ruhig auf der Werkbank. Die anschließende Testfahrt war ebenfalls erfolgreich.

Ein kleines Kurzvideo zeigt das noch einmal.

 

 

Nun kann ich mich daran machen, die Ford GT-40 Lexan-Karosse vom alten Lack zu befreien. Ein mühselige Arbeit, von der ich berichten werde. Um nicht nur Ford zu fahren, habe ich noch ein ’63 Corvette Lexan-Body erstanden, der auf dem Weg zu mir ist. Somit ist der Vintage-Verbrenner hoffentlich bald wieder mit passendem Kleid on the road.

 

Horrido und stay tuned

 

Vintage Kyosho RC-Cars: Ersatzteile selbst anfertigen

 

Montiert: Die neue Ersatzantriebswelle is einsatzbereit.

Eingebaut: Motor ist im Kyosho Turbo Optima montiert. Die blaue Distanzplatte ist gut zu erkennen.

Für zwei Kyosho Buggies benötige ich Ersatzteile – ein Teil ist beim Fahren gebrochen und ein anderes Teil ist nicht mehr vorhanden und nicht beschaffbar. Daher habe ich mich kurzerhand entschlossen, beide Teile anzufertigen – doch der Reihe nach.

 

Kyosho Raider Antriebswelle

Für den erst kürzlich für meinen Sohn gebraucht gekauften Kyosho Raider, der vom Vorbesitzer offensichtlich nie gefahren wurde, benötige ich eine neue Antriebswelle, denn eine der Wellen ist gleich bei der ersten Fahrt gebrochen. Die im 2WD-Buggy verbauten Wellen sind eine Mischkonstruktion aus Kunststoff und Metall – die Kugelgelenkköpfe mit einem kurzen Wellenschenkel bestehen aus Metall, der Mittelteil hingegen ist in Kunststoff gestaltet. Genau an diesem Kunststoffmittelteil ist die Antriebswelle gebrochen. Leider ist ein entsprechendes Originalersatzteil nicht zu bekommen. Daher habe ich mir eine Ersatz-Konstruktion überlegt, bei der ich die Metallteile wiederverwenden kann und lediglich den Mittelteil neu anfertigen muss.

Der Mittelteil wird aus PLA mit einem Infill von 100% gedruckt. Die Metallteile sollen im PLA-Mittelteil sowohl kraft- als auch formschlüssig verbunden sein. Um Formschluss zu erreichen habe ich an beiden Metallwellenenden entsprechende Flächen gefräst, um den Formschluss und damit eine einwandfreie Kraftübertragung zu gewährleisten. Um einen Materialbruch des PLA-Teils zu vermeiden wird das Bauteil beim Druck horizontal ausgerichtet hergestellt – so sind die Layer parallel zur Drehachse ausgerichtet, was ein Scherbruch verhindern soll. Die Konstruktion sieht folgendermaßen aus:

 

Die gebrochene Antriebswelle des Kyosho Raider. Gut zu erkennen: Der Kunststoffmittelteil ist hin.

Die gebrochene Antriebswelle des Kyosho Raider. Gut zu erkennen: Der Kunststoffmittelteil ist hin.

Anfertigung der ersten Skizze für das Ersatzteil der Antriebswelle.

Anfertigung der ersten Skizze für das Ersatzteil der Antriebswelle.

Die beiden Metall-Teile der Antriebswelle.

Die beiden Metall-Teile der Antriebswelle.

An den enden der Antriebswellen-Teile werden jeweils eine Abschlagsfläche angefärbt, um eine formschschlüssige Verbindung ausbilden zu können.

An den enden der Antriebswellen-Teile werden jeweils eine Abschlagsfläche angefärbt, um eine formschschlüssige Verbindung ausbilden zu können.

Die angefrästen Anlageflächen.

Die angefrästen Anlageflächen.

CAD-Modell des konstruierten Mittelteils für die Antriebswelle. Die beiden Metall-Teile haben einen Abstand von 20mm.

CAD-Modell des konstruierten Mittelteils für die Antriebswelle. Die beiden Metall-Teile haben einen Abstand von 20mm.

Das STL-Modell in Cura.

Das STL-Modell in Cura.

Slicing des Mittelteils für die Antriebswelle. Der Grundköper ist nun viereckig, da die runde Variante nicht druckbar war.

Slicing des Mittelteils für die Antriebswelle. Der Grundköper ist nun viereckig, da die runde Variante nicht druckbar war.

Fertig montiert: Die neue Antriebswelle ist fertig und die Abmessung passt. Die Metallteile sind zusätzlich noch mit Sekundenkleber gesichert.

Fertig montiert: Die neue Antriebswelle ist fertig und die Abmessung passt. Die Metallteile sind zusätzlich noch mit Sekundenkleber gesichert.

Montiert: Die neue Ersatzantriebswelle is einsatzbereit.

Montiert: Die neue Ersatzantriebswelle is einsatzbereit.

Eine erste Testfahrt werde ich nun mal wagen.

 

 

Kyosho Turbo Optima Motor Distance Plate

Bei diesem Relikt und Legende unter den 4WD Buggies, der mir in einem guten Gesamtzustand in die Hände viel, fehlt leider die sogenannte Motor Distance Plate. Auch für dieses Car habe ich bisher kein passendes Ersatzteil finden können. Also habe ich mir vorgenommen, ein entsprechendes Ersatzteil selbst herzustellen. Da mir kein Originalteil zum Vermessen zur Verfügung steht, habe ich zunächst die Grundabmessungen vom vorhandenen Kyosho Le Mans 204 SB-Motor abgenommen. Die Kontur der Motor Distance Plate habe ich im Internet aus einem Foto rekonstruiert. Am Rechner entstand dann das folgende CAD-Modell.

Da ich kein 2mm starkes AL-Blech vorrätig habe, werde ich die Platte zunächst aus PLA drucken. Sollte diese Variante etwas taugen lasse ich es zunächst einmal dabei. Ansonsten muss ich passendes Aluminium-Blech beschaffen und an der CNC-Fräse das Distanzblech fräsen…

Ein Foto aus dem Internet dient als Vorlage der CAD-Konstruktion. Referenz-Maße sind vom Motor abgenommen.

Ein Foto aus dem Internet dient als Vorlage der CAD-Konstruktion. Referenz-Maße sind vom Motor abgenommen.

Die Kontur ist nachkonstruiert (grün).

Die Kontur ist nachkonstruiert (grün).

CAD-Modell ist fertig.

CAD-Modell ist fertig.

STL-Modell der Distanzplatte im Slicer Cura.

STL-Modell der Distanzplatte im Slicer Cura.

Die Distanzplatte ist 2mm stark. Sie besteht aus PLA mit 100% Infill.

Die Distanzplatte ist 2mm stark. Sie besteht aus PLA mit 100% Infill.

Zusammen: Die Teile für den Antrieb -  neues Zahnritze, Le Mans-Motor und gedruckte Distanzplatte.

Zusammen: Die Teile für den Antrieb – neues Zahnritzel, Le Mans-Motor und gedruckte Distanzplatte.

Die gedruckte Distanzplatte passt.

Die gedruckte Distanzplatte passt.

Eingebaut: Motor ist im Kyosho Turbo Optima montiert. Die blaue Distanzplatte ist gut zu erkennen.

Eingebaut: Motor ist im Kyosho Turbo Optima montiert. Die blaue Distanzplatte ist gut zu erkennen.

Jetzt bekommt der Turbo Optima noch einen neuen Fahrtenregler und einen Empfänger, dann kann auch der Wagen auf die Piste. Anschließend werde ich ihn aber komplett zerlegen und die Einzelteile reinigen und ggf. reparieren.

 

Soweit für heute.

Horrido und stay tuned.

 

Instandsetzung eines Tamiya Williams Renault auf F103RS Chassis

Gebraucht: Ein Tamiya Williams Renault auf F103RS-Chassis.

Gebraucht: Ein Tamiya Williams Renault auf F103RS-Chassis.

 

Neben dem Restaurierungsprojekt des Tamiya Hilux hat sich ein Tamyia F103RS-Chassis mit Williams Renault FW 18 Body in die Bastelkammer geschlichen. Das Modell habe ich sehr günstig gebraucht erworben – doch es fehlten der Motor, der Fahrtenregler und die Akku-Seiten-Halterungen (Teil D10). Ansonsten macht das Fahrzeug einen sehr ordentlichen Eindruck, so dass ich es zunächst bei der Nachrüstung mit den fehlenden Teilen belassen werde.

Als Motor beschaffte ich einen Standard Mabuchi RS540HS und einen elektronischen Tamiya-Fahrtenregler TEU-105BK. Die fehlenden Akku-Halterungen (D10) kann man nur als ganze Baugruppe (D) nachbestellen und diese kostet unverhältnismäßig viel. Daher habe ich mich hingesetzt und das Teil nachkonstruiert und es zweimal am Drucker ausgedruckt – in PLA, mit 50 Prozent Infill (für ausreichende Festigkeit).

Da ich noch einen bisher ungenutzen 2S-Lipo habe, wird dieser im F1-Flitzer zukünftig die Energie liefern. Um den Akku etwas robuster zu machen, bekommt er auf der Ober- und Unterseite eine Verstärkung aus 2mm GfK-Platten, die dann mittels Struktur-Tape am Lipo befestigt werden. So ist der Lipo hoffentlich ausreichend mechanisch geschützt.

 

Hier mal einige Bilder dazu von der Werkbank:

Nackt: Bis auf den Lenkservos fehlt die Elektronik...

Nackt: Bis auf den Lenkservos fehlt die Elektronik…

Ausrüsten: Motor, Fahrtenregler und Empfänger...

Ausrüsten: Motor, Fahrtenregler und Empfänger…

Ein 2S-Lipo soll dem Flitzer Energie liefern.

Ein 2S-Lipo soll dem Flitzer Energie liefern.

Neuer Mabuchi RS540HS Motor ist montiert.

Neuer Mabuchi RS540HS Motor ist montiert.

Ausgestattet: Motor und Fahrtenregler sind an Ort und Stelle.

Ausgestattet: Motor und Fahrtenregler sind an Ort und Stelle.

CAD-Modell des fehlenden Akkuhalter-Teils. Dieses Teil fehlt auf beiden Seiten am Fahrzeug. Da es auf beiden Seite identisch ist, braucht es auch nur ein Modell. Das Nachbauteil ist aus drei Komponenten konzipiert. Kunststoff-Druckteil (blau) und zwei Metall-Zapfen (gold) die in das Kunststoffteil geklebt werden. Die Zapfen werde ich entweder aus Messing oder Aluminium-Rundmaterial fertigen.

CAD-Modell des fehlenden Akkuhalter-Teils. Es fehlt auf beiden Seiten am Fahrzeug. Da es auf beiden Seite identisch ist, braucht es auch nur ein Modell. Das Nachbauteil ist aus drei Komponenten konzipiert. Kunststoff-Druckteil (blau) und zwei Zapfen aus Polyamid-Rund-Profilen (gold) die in das Kunststoffteil geklebt werden.

CAD-Modell des Kunstoffteils.

CAD-Modell des Kunstoffteils.

Druck der Halterung.

Druck der Halterung.

In PLA gedruckt: Das Akku-Halterungsersatzteil.

In PLA gedruckt: Das Akku-Halterungsersatzteil.

Filament des Druckers ist aufgebraucht...

Filament des Druckers ist aufgebraucht…

Das 2. Teil ist gedruckt.

Das 2. Teil ist gedruckt.

Die Abemssungen passen... Es fehlen noch die Haltezapfen.

Die Abemssungen passen… Es fehlen noch die Haltezapfen.

Anprobe des gedruckten Teils mit Lipo.

Anprobe des gedruckten Teils mit Lipo.

Die Kunststoffteile (PLA) der Halterungen sind gedruckt. Nach dem Filamentwechsel ist die 2. Halterung in blau gedruckt

Die Kunststoffteile (PLA) der Halterungen sind gedruckt. Nach dem Filamentwechsel ist die 2. Halterung in blau gedruckt. Noch fehlen die 5mm Polyamid-Rundprofile.

Update 6.5.2015:

Die Halterungen sind fertig und der Akku passt…

Fertig: Gedruckter Batteriehalter aus PLA mit PLA-Zapfen aus Rundmaterial. Die Zapfen sind per Presspassung gefügt und zusätzlich mit Sekundenkleber gesichert.

Fertig: Gedruckter Batteriehalter aus PLA mit PLA-Zapfen aus Rundmaterial. Die Zapfen sind per Presspassung gefügt und zusätzlich mit Sekundenkleber gesichert.

Die Akkuhalterung sitzt gut.

Die Akkuhalterung sitzt gut.

Passgenau: Das Akku-Fach ist nun wieder komplett - und etwas bunter.

Passgenau: Das Akku-Fach ist nun wieder komplett – und etwas bunter.

Sitzt: Lipo im Fach...

Sitzt: Lipo im Fach…

Der 2S-Lipo ist auf der Unterseite mit einem 2mm-GfK-Brett verstärkt.

Der 2S-Lipo ist auf der Unterseite mit einem 2mm-GfK-Brett verstärkt.

Wer den Akkuhalter nachdrucken möchte, für den habe ich die STL-Daten hier eingestellt.

 

Nun gehts die Tage auf die Glatt-Bahn mit dem Flitzer…

 

Horrido und stay tuned.

Tamiya Hilux 4×4: Die Restaurierung (Teil 2)

Hier gehts zum 1. Hilux-Restaurierungs-Posting.

 

Die Aufarbeitung des Hilux kommt gut voran. Das Chassis habe ich mittlerweile gereinigt, die Achsen überarbeitet und einige Metallteile entlackt und poliert.

Die Aufbauten werden nun entlackt – Dowanol PM funktioniert nicht so gut. Daher nutze ich nun doch Bremsflüßigkeit – die weiße Lackschicht ist gut abgegangen. Aber die blaue Farbschicht ist selbst mit Bremsflüssigkeit sehr hartnäckig.

Hier nun einige Bilder aus der Bastelkammer zum aktuellen Stand:

Die Hinterachse wird abmontiert...

Die Hinterachse wird abmontiert…

Hinterachse vor der Überholung und Reinigung.

Hinterachse vor der Überholung und Reinigung.

Geöffnete Radnabe der Vorderachse.

Geöffnete Radnabe der Vorderachse.

An der rechten Radnabe fehlte die Druckfeder - Ersatz fand sich in der Grabbelkiste.

An der rechten Radnabe fehlte die Druckfeder – Ersatz fand sich in der Grabbelkiste.

Radnabe: Druckfeder ist wieder am Platz - eine neue Unterlegscheibe sorgt für guten Sitz.

Radnabe: Druckfeder ist wieder am Platz – eine neue Unterlegscheibe sorgt für guten Sitz.

Defekt an der rechten vorderen Radnabe - fehlender Federdruck der Kappe.

Defekt an der rechten vorderen Radnabe – fehlender Federdruck der Kappe.

Metallteile reinige ich in der Regel mit Nitro-Verdünnung.

Metallteile reinige ich in der Regel mit Nitro-Verdünnung.

Per Hand können die Metallteile gut mit Polierwatte Nevr-Dull überarbeitet werden.

Per Hand können die Metallteile gut mit Polierwatte Nevr-Dull überarbeitet werden.

Überholt und gereinigt: Die Vorderachse mit Reifen und Felgen.

Überholt und gereinigt: Die Vorderachse mit Reifen und Felgen.

Der Bullfänger sieht nicht schön aus...

Der Bullfänger sieht nicht schön aus…

Polieren von Metallteilen...

Polieren von Metallteilen…

Bullfänger: Zerlegt in seine Einzelteile.

Bullfänger: Zerlegt in seine Einzelteile.

Bullfänger was wie neu...

Bullfänger was wie neu…

Bullfänger: Entlackt, poliert und am Chassis montiert macht er eine gute Figur.

Bullfänger: Entlackt, poliert und am Chassis montiert macht er eine gute Figur.

Neuer Glanz: Das gesamte Chassis ist gereinigt, überarbeitet und wieder montiert.

Neuer Glanz: Das gesamte Chassis ist gereinigt, überarbeitet und wieder montiert.

Die zerlegte Fahrerkabine. Die Aussenteile werden mittels Bremsflüssigkeit und Dowanol entlackt.

Die zerlegte Fahrerkabine. Die Aussenteile werden mittels Bremsflüssigkeit und Dowanol entlackt.

Bremsflüssigkeit DOT4 ist zur Lackentfernung sehr hilfreich...

Bremsflüssigkeit DOT4 ist zur Lackentfernung sehr hilfreich…

Motorschutzkappe ist nun grundiert und bekommt bald eine schwarze Lackierung.

Motorschutzkappe ist nun grundiert und bekommt bald eine schwarze Lackierung.

Update (23.4.):

Mit der Arbeit am Hilux komme ich, was die mechanischen Teile angeht, gut voran. Leider ist die Lackentfernung eine echte Geduldsprobe. Der weiße Lack löste sich bereits nach 24h zuverlässig dank Bremsflüssigkeit. Aber der blau Metallic-Lack ist da wesentlich hartnäckiger – bisher konnte ich lediglich an einer kleinen Stelle den Lack bis hinunter zum Kunststoff entfernen. Daher heißt es wohl an der Lackfront: Abwarten und Tee trinken.

In der Zwischenzeit werde ich mich den gerade eingetroffenen Stoßdämpfern widmen – es gilt die Dichtigkeit zu prüfen, ggf. neue Dichtungen einzusetzen und das Äußere ggf. etwas aufzuarbeiten (evtl. poliere ich die Dämpfer).

Die Fahrerkabine ist vor der Behandlung mit Bremmsflüssigkeit in seine Bestandteile zerlegt.

Die Fahrerkabine ist vor der Behandlung mit Bremmsflüssigkeit in seine Bestandteile zerlegt.

Mit der Zahnbüste geht der Lack gut ab...

Mit der Zahnbüste geht der Lack gut ab…

Der weiße Lack geht gut ab...

Der weiße Lack geht gut ab…

Geduldsspiel: Entlacken des Hilux-Bodys. Der weiße Lack ist gut abgegangen. Der blau Metallic-Lack ist widerspenstig.

Geduldsspiel: Entlacken des Hilux-Bodys. Der weiße Lack ist gut abgegangen. Der blau Metallic-Lack ist widerspenstig.

Gaaanz langsam geht der blaue Metallic-Lack ab...

Gaaanz langsam geht der blaue Metallic-Lack ab…

Die Elektronik-Box (Unterteil) ist gereinigt und wieder am Chassis montiert. Nun fehlt eigentlich nur noch der Deckel...

Die Elektronik-Box (Unterteil) ist gereinigt und wieder am Chassis montiert. Nun fehlt eigentlich nur noch der Deckel…

Das Hilux-Chassis macht einen guten Eindruck. Des felhen noch die Stoßdämpfer für das Fahrwerk.

Das Hilux-Chassis macht einen guten Eindruck. Des felhen noch die Stoßdämpfer für das Fahrwerk.

der Fahrtenregler ist geprüft, gereinigt und wieder an seinem Stammplatz montiert.

der Fahrtenregler ist geprüft, gereinigt und wieder an seinem Stammplatz montiert.

Die kürzlich gekauften vintage Tamiya Hilux Dämpfer.

Die kürzlich gekauften vintage Tamiya Hilux Dämpfer.

 

Update 6.5.2015:

Die Stoßdämpfer sind überprüft und mit Öl gefüllt.

Zerlegter Stoßdämpfer - diese alten Teile machen noch einen guten Eindruck.

Zerlegter Stoßdämpfer – diese alten Teile machen noch einen guten Eindruck.

Neues Dämpfer rein und schon sind die alten Stoßdämpfer einsatzbereit.

Neues Dämpfer rein und schon sind die alten Stoßdämpfer einsatzbereit.

Die Entlackung der ABS-Karosserie ist leider sehr mühsam und arbeitsaufwändig und weiterhin ein echtes Geduldsspiel…

Nur  eine einmalige Behandlung mit Bremsflüssigkeit reicht bei der Lackschicht nicht...

Nur eine einmalige Behandlung mit Bremsflüssigkeit reicht bei der Lackschicht nicht…

Die Bremsflüssigkeit weicht die dicke Lackschicht nur langsam an. Der Dreikantschaber hilft, um dem Lack beizukommen.

Die Bremsflüssigkeit weicht die dicke Lackschicht nur langsam an. Der Dreikantschaber hilft, um dem Lack beizukommen.

Wiederholung ist angesagt: Bremsflüssigkeit, warten, schaben, Bremsflüssigkeit, warten, schaben. Die mehr al 0,2mm dicke Lackschicht ist zäh.

Wiederholung ist angesagt: Bremsflüssigkeit, warten, schaben, Bremsflüssigkeit, warten, schaben. Die mehr als 0,2mm dicke Lackschicht ist zäh.

Nach intensiver Behandlung mit Bremsflüssigkeit und anschließender Dreikantschaber-Bearbeitung kommt die ABS-Karosse langsam zu Tage...

Nach intensiver Behandlung mit Bremsflüssigkeit und anschließender Dreikantschaber-Bearbeitung kommt die ABS-Karosse langsam zu Tage…

Reinemachen mit Dowanol PM - der nach der Bremsflüssigkeits-Schaber-Behandlung noch vorhandene Lack geht damit recht gut ab.

Reinemachen mit Dowanol PM: der nach der Bremsflüssigkeits-Schaber-Behandlung noch vorhandene Lack geht mit Dowanol  recht gut ab.

Entlackungsecke: Die Werkbank hat trotz Kartonunterlagen leider reichlich abbekommen...

Entlackungsecke: Die Werkbank hat trotz Kartonunterlagen leider reichlich abbekommen…

 

Soweit für heute.

 

Horrido und stay tuned…

 

Tamiya Hilux 4×4: Spontanes Restaurierungsprojekt eines RC Car Klassikers

Der Karosserie werde ich mit Dowanol PM zu Leibe rücken, um anschließend eine neu Farbschicht aufzubringen...

Der Tamiya Hilux…

Erste Begutachtung noch am Abend...

eine erste Begutachtung noch am Abend…

Am Wochenende ist mein Sohnemann unverhofft in den Besitz eines RC Car Klassiker gekommen, als ihm dieses Fahrzeug kurzerhand geschenkt wurde: Der Tamiya Hilux 4×4 aus den 1980iger.

Aus dem Grund habe ich mein Dragster-Projekt etwas zurückgestellt…;-)

 

Das Großartige an dem RC Car ist der überaus gute Basiszustand: Es ist fast komplett und tatsächlich unverbastelt. Optisch ist die Lackierung nicht wirklich so, wie man sie sich wünscht, aber dem kann gut entgegengewirkt werden. Dazu habe ich bereits das so hochgelobte Lackentfernungsmittel Dowanol PM bestellt, um dem Lack beizukommen (Das Mittelchen soll besser Lack entfernen und dabei schonender zum Kunststoff sein, als dies z.B. beim Einsatz von Bremsflüssigkeit der Fall ist), anschließend möchte ich das Fahrzeug in rot lackieren und mit den entsprechenden Decals versehen (die Kleebergen gibt es als Repro-Satz bei ebay). Mechanisch ist am Car (fast)alles vorhanden und auf den ersten Blick sind keine Defekte erkennbar. Leider fehlt jedoch der durchsichtige Kunststoff-Deckel für die Servo- und Akkubox, an der sowohl die hintere als auch die vordere Karosserie befestigt werden. Um den Toyota Hilux Body in Position zu bringen, werde ich nach einem erschwinglichen Ersatzteil Ausschau halten – bisher habe ich nur Angebote zu Mondpreisen entdeckt. Bis dahin wird ein noch fertig zu konstruierendes Halterungsteil, bis Ersatz gefunden ist, die Aufgabe übernehmen.

Leider ist der Hilux, bedingt durch die Blattfederung, doch recht unruhig im Fahrverhalten. Die optional nachrüstbaren Stoßdämpfer sind am Modell seinerzeit nicht montiert worden. Bei ebay habe ich aber passende Tamiya-Öl-Dämpfer zu einem noch erschwinglichen Preis erstanden – hoffentlich werden die Dämpfer  das Fahrverhalten etwas sanftmütiger gestalten…

An den vergangenen Abenden habe ich bereits begonnen am Fahrzeug zu arbeiten. Zunächst habe ich es in die großen Baugruppen zerlegt, um mir einen besseren Überblick zu verschaffen. Die verbogene Stoßstange am Heck wurde in dem Zuge gleich entlackt und wieder gerichtet….

Gut zu erkennen: Der Elektromotor ist statt mit einer Gummihülle durch eine grün bedruckte Blechkappe geschützt. Dieses improvisierte Schutzkleid passt aber sehr gut und wird daher zunächst beibehalten - bekommt aber noch eine schwarze Lackierung.

Gut zu erkennen: Der Elektromotor ist statt mit einer Gummihülle durch eine grün bedruckte Blechkappe geschützt. Dieses improvisierte Schutzkleid passt aber sehr gut und wird daher zunächst beibehalten – bekommt aber noch eine schwarze Lackierung.

Unterboden: Auch von der Unterseite macht das Modell einen guten Gesamteindruck.

Unterboden: Auch von der Unterseite macht das Modell einen guten Gesamteindruck.

Rückseite des Cars.

Rückseite des Cars.

Die Box für Servos, Empfänger und Akku: Leider fehlt der Deckel...

Die Box für Servos, Empfänger und Akku: Leider fehlt der Deckel…

Der geöffnete mechanische Fährtenregler - die Bauteile und auch die Platine machen einen guten Eindruck.

Der geöffnete mechanische Fährtenregler – die Bauteile und auch die Platine machen einen guten Eindruck.

Das Getriebe ist nur mit einer Schraube, statt mit zweien, am Rahmen befestigt. Als Ersatz wurde ein Draht verwendet.

Das Getriebe ist nur mit einer Schraube, statt mit zweien, am Rahmen befestigt. Als Ersatz wurde ein Draht verwendet.

Die Karosserie wurde seinerzeit mit reichlich Lack beschichtet.

Die Karosserie wurde seinerzeit mit reichlich Lack beschichtet.

Die vordere Karosserie von der Innenseite.

Die vordere Karosserie von der Innenseite.

Eine Befestigungsstelle der Kabinenrückwand ist abgerissen...

Eine Befestigungsstelle der Kabinenrückwand ist abgerissen…

Verbogene Stoßstange am Heck des Toyota.

Verbogene Stoßstange am Heck des Toyota.

Gerichtet und entlackt - die hintere Stoßstange.

Gerichtet und entlackt – die hintere Stoßstange. Den Stoßfänger vorne werde ich ebenfalls entlocken, damit dieser dann wieder wie im Original seinen Metall-Look bekommt.

Passende Futaba-Servos habe ich noch...

Passende Futaba-Servos habe ich noch…

Anprobe: Die noch vorhandenen Servos passen ins Car.

Anprobe: Die noch vorhandenen Servos passen ins Car.

Mit der Konstruktion des o.g. Kunststoff-Deckels habe ich ebenfalls begonnen. Ich vermute aber, dass ich dieses Bauteil in der Ursprungsform nicht drucken kann, da mein 3D-Drucker leider nicht über eine ausreichend große Druckfläche verfügt. Daher werde ich das Teil entweder in zwei Teile aufteilen müssen oder mir eine Alternative überlegen.

Der Box-Deckel entsteht als 3D-Modell mittels CAD. Als Vorlage dienen im Internet gefundene Fotos.

Der Box-Deckel entsteht als 3D-Modell mittels CAD. Als Vorlage dienen im Internet gefundene Fotos.

Zwischenstand: Vorläufiges CAD-Modell des fehlenden Kunststoffdeckels.

Zwischenstand: Vorläufiges CAD-Modell des fehlenden Kunststoffdeckels.

Das Fahrgestellt ist grob von Schmutz, Schmierfilm und Staub mittels Lösungsmittel befreit. Um alle Teile aber ordentlich reinigen zu können, werde ich um eine komplette Demontage nicht herumkommen. Da einige Metallteile schon tiefere Verunreinigungen aufweisen, werde ich das eine oder andere Teil mit dem Sandstrahl bearbeiten müssen.

Soweit für heute…

Horrido und stay tuned…

Pulse Jet Dragster (Teil 2): 3D-Modell

Hier geht es zum 1. Bericht.

Mittlerweile bin ich mit der Konstruktion des Dragster gut vorangekommen. Prinzipiell muss ich nun noch die Montagehalterungen für Servos (Lenkung, Spritzufuhr), Empfänger, RX-Batterie und Tank entwerfen. Zudem fehlt noch der Front Wing.

Bisher sehen die Rahmendaten des Fahrzeugs folgendermaßen aus:

  • Gesamtlänge: ca. 1486mm
  • Höhe (bis Rear Wing): ca. 363mm
  • Radstand: ca. 1150mm
  • Spurbreite, hinten: 251mm
  • Spurbreite, vorne: 90mm
  • Hinterrad: 170x80mm
  • Vorderrad: 73x15mm
  • Rahmenmaterial: 1,5mm Al-Blech
  • Rahmengewicht (ohne Reifen, Triebwerk und Einbauteilen): ca. 880g

Hier mal einige CAD-Bilder:

Der aktuelle Arbeitsstand des 3D-Modells.

Der aktuelle Arbeitsstand des 3D-Modells.

Seitenansicht...

Seitenansicht…

Frontansicht (ohne Rear Wing).

Frontansicht (ohne Rear Wing).

Die Wheelie Bar soll das Kippen des Fahrzeugs verhindern.

Die Wheelie Bar soll das Kippen des Fahrzeugs verhindern.

Entworfener Rear Wind mit Halterung. Der Wing ist als 3D-Druckteil geplant.

Entworfener Rear Wind mit Halterung. Der Wing ist als 3D-Druckteil geplant.

Die Lenkung (grün) besteht aus zwei Teilen. Die Vorderachse wird aus Stahl angefertigt. Die Scheibenräder gedruckt und mit O-Ringen als Reifen bespannt.

Die Lenkung (grün) besteht aus zwei Teilen. Die Vorderachse wird aus Stahl angefertigt. Die Scheibenräder gedruckt und mit O-Ringen als Reifen bespannt.

Update (8.4.):

Mittlerweile sind auch die Front-Flügel und die passende Halterung am Rechner fertig konstruiert…

Die "Nase" ist aus gekantetem Alu-Blech konzipiert. Die beiden Wings werden durch eine M5-Gewindestange fixiert. Durch Verwendung einer Gewindestange kann auf einfach Art später ggf. der Neigungswinkel der Wings den Gegebenheiten angepasst werden.

Die „Nase“ ist aus gekantetem Alu-Blech konzipiert. Die beiden Wings werden durch eine M5-Gewindestange fixiert. Durch Verwendung einer Gewindestange kann auf einfach Art später ggf. der Neigungswinkel der Wings den Gegebenheiten angepasst werden.

Die "Nase" mit den beiden Front Wings am Fahrzeugrahmen montiert...

Die „Nase“ mit den beiden Front Wings am Fahrzeugrahmen montiert…

Soweit für heute…

 

Horrido und stay tuned…