DISPLAY-MODELL: FULL SCALE LUFT-LUFT-RAKETE R4M (TEIL 2)

 

Es ist vollbracht: Das Display-Modell mit durchsichtigem Körperrohr und dem Teilschnitt im nachgebildeten Treibsatz ist fertig!

 

Um einen kleinen Überblick über die Bauschritte zu geben, habe ich zahlreiche Fotos gemacht. Folgend gebe ich die einzelnen Schritte zum Bau des selbst entworfenen Bausatzes wieder.

So sah das Modell am Rechner aus, nachdem ich alle Einzelteile Vorbild-getreu konstruiert hatte.

Virtuell zusammengesetzt: Die R4M.

Die am Rechner entstandenen Einzelteile des Display-Modell-Kits der R4M.

 

Oberflächen der Druckteile aufbereiten

Arbeitsschritte: Schleifen der Teile, grobe Stellen mit Spachtel ausbessern, anschließend Fillern, wieder Schleifen, wieder Fillern und anschließend Nass-Schleifen. Nun waren die Teile für die Lackierung mit RAL 7028 (Dunkelgelb – 1944 matt) gut vorbereitet.

FDM-Druckteile brauchen in der Regel eine  Oberflächenbehandlung.

Jedes Teil wurde gespachtelt und geschliffen…

Die gedruckten Haltelaschen werden mit Flüssigspachtel behandelt.

Alle Bauteile wurden mehrmals geschliffen und gefillert.

 

Leitwerklager am Heckkörper anbringen

Arbeitsschritte: Entgraten der Teile, alle Lager trocken in die Röhre einpassen, Fügen der Teile mit Sekundenkleber, Spalten mit Sekundenkleber und Füllgranulat aufarbeiten.

Montage der Leitwerklager.

 

Düsenkörper

Arbeitsschritte: Treibsatzhalter in die Brennkammersektion des Düsenteils mit Sekundenkleber einkleben. Innenseite der Baugruppe mit AK Real Color „Gun Metal“ lackieren und zugängliche Teile polieren.

Die Halterung in der Brennkammer ist mit AK Real Metal Color lackiert und poliert.

 

LEITWERK

Arbeitsschritte: Runde Endstücke mit Sekundenkleber an Leitwerkflügel ankleben.

Die Endstücke der Leitwerkflügel werden mit Sekundenkleber befestigt.

 

ZÜNDER

Arbeitsschritte: AK Real Color „Aluminium“ aufbringen und nach Austrocknung polieren.

Der Zünder wir mit AK True Metal „Aluminium“ lackiert und anschließend poliert.

 

TREIBSATZ

Arbeitsschritte: Die gedruckten Vorder- und Hinterteile am Alurohr (Durchmesser 45mm) mit 2K-Kleber befestigen. Spalten mit Poly spachteln. Anschließend alles abschleifen und fillern. Da der Originaltreibsatz eine dünne Papp/Papierummantelung besaß, habe ich den Treibsatzköper mit Packpapier umwickelt und dazu zur Befestigung Sprühkleber verwendet. Der geschnittene Teil des Treibsatzes wurde dann mit gelb lackiert. Der Anzündsatz bekam ein schwarzes Kleid. Für die Papp-Dichtung nutze ich einen Pappkarton-Rest. Den Zünderdraht befestigte ich, wie beim Original, mit Papierklebeband am Treibsatz. Die Abstandhalter des Treibsatz sind, wie beim Original, ebenfalls aus Holz. Dazu verwendete ich 10x3mm Kiefernleisten, die ich auf die passende Stärke feilte. Die Passung der Leisten habe ich mit einem Reststück des Acrylrohrs getestet.

Der Treibsatz-Kern im Rohbau.

Der Kern des Treibsatzes wird mit Papp-Papier ummantelt, nachdem alles geschliffen und grundiert war.

Der Treibsatz-Kern hat sein Papp-Papier-Mantel bekommen.

Im Bild: Treibsatz im Schnitt, Anzündsatz (schwarz) im Schnitt und die Pappdichtung, ebenfalls im Schnitt.

Für die Darstellung des Zünderdrahts nutzte ich gewöhnlichen Schaltdraht.

Wie beim Original: Der Zünddraht wird aussen am Treibsatz entlanggeführt und durch Papierklebeband gehalten.

Für die Befestigung des Zünddrahtes kommt wie früher Papierklebeband zum Einsatz.

MONTAGE

Arbeitsschritte: Die Düse klebte ich mit 2K-Kleber in das Acyrl-Rohr und verspachtelte den Übergang. Anschließend wurde alles geschliffen und passend lackiert. Für die Montage des Leitwerkrohrs klebte ich auf die Düse zwei Abstandhalter-Schalen, um die Röhre passend auszurichten. Folgend wurden die gedruckten Blechlaschen an Düsenkörper und Röhre geklebt. Nach Aushärtung nebelte ich den Heckteil noch einmal mit dem RAL-Lack über. Vorher hatte ich den Treibsatz in das Acryl-Rohr geschoben und den Treibsatz mit einem Haltering im Inneren von oben fixiert. Es folgte die Lackierung des Köperrohrs am oberen Ende und die klebende Montage des Kopfes in das Acryl-Rohr. Die Leitwerkflügel wurden zusammen mit den Mockup-Federn mit den M3-Schrauben befestigt. Letzter Arbeitsschritt war die Befestigung der Raktenhalterung am Körperrohr.

Der Düsenköper und auch die übrigen Teile der Rakete sind in dem seinerzeit eingesetzten Farbton lackiert: RAL 7028 in der Ausprägung von 1944.

Der richtige Farbton: RAL 7028 in der Ausführung, wie er im Jahr 1944 in der Wehrmacht und Luftwaffe eingesetzt wurde.

Der Übergang von Düsenkörper zum Körperrohr musste noch etwas gespachtelt werden.

Die Düse ist auf dem Acrylrohr befestigt und auch schon passend lackiert.

Um die Leitwerkröhre richtig auszurichten, habe ich zwei Abstandhalter gedruckt und auf die Düse geklebt.

Das Heck der R4M ist fertig – es fehlen noch die Leitwerkflügel.

Die Abstandhalter des Treibsatzes entstehen originalgetreu aus Holz. Hier wird die Stärke angepasst.

Überprüfen des richtigen Spaltmaßes für die Abstandshalter mit Rohrresten.

Der Treibsatz ist im Körperrohr montiert.

Für die Präsentation des R4M-Modells werde ich nun noch ein passenden Display-Ständer entwerfen und bauen…

 

Eine R4M selbst bauen?

Ich habe nun noch Teile für eine 2. R4M (mit einem Alu-Körperrohr, ohne „Innenleben“) hier liegen. Mal sehen, ob ich diese Version noch baue.

 

Wer Interesse am Erwerb eines R4M-Bausatz hat, der kann sich gerne per Kommentar melden.

 

Zum 1. Teil des R4M-Projekts geht es hier.

 

Soweit für heute.

Horrido und stay tuned…

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